24h-Blutdruckmessung - Interne Gruppenpraxis am Leberberg

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24h-Blutdruckmessung

 

Was versteht man unter 24h-Blutdruckmessung ?
Der Blutdruck verhält sich nicht konstant, auch bei gesunden Personen können Blutdruckwerte systolisch um 60 mmHg und diastolisch um 40 mmHg schwanken. Die höchsten Werte treten meisten am Morgen auf.
Diese Blutdruckschwankungen braucht der Körper, um sich an die unterschiedliche Blut- bzw. Sauerstoffzufuhr bei Veränderungen der Herzleistung anpassen zu können (zB bei Muskelaktivität). Aber auch psychische Belastung kann durch Ausschüttung von Stresshormonen zu Blutdruckanstieg führen.

Mit einzelnen Blutdruckmessungen ist es daher unmöglich, eine exakte Diagnose hinsichtlich der durchschnittlichen Blutdruckhöhe zu stellen.
Im Bezug auf das Schlaganfallrisiko ist es notwendig, vorallem auch das Verhalten des Blutdrucks in der Nacht zu untersuchen. Normalerweise sollte dieser während der Nacht um 10-20 % vom Tagesmittelwert absinken.

Die 24h-Messung ist daher eine hervorragende Methode zur Erfassung des Blutdrucks sowohl während des Tages als auch während der Nacht. Dazu wird der Blutdruck über eine Manschette tagsüber und nachts in regelmäßigen Abständen gemessen.

Welche Erkenntnisse erlange ich durch die 24h – Blutdruckmessung ?

  • Diagnosesicherung (bzw. Ausschluss) einer Hypertonie

  • Nachweis einer Praxishypertonie

  • Unterscheidung einer essentiellen Hypertonie (meist bedingt durch Vererbung und Umwelt) von der sekundären, durch Organschäden bedingten seltenen Form

  • Erfassung des Risikos für kardiovaskulärer Komplikationen wie Schlaganfall, Herzinfarkt,Nierenversagen oder PAVK

  • Überwachung der Effizienz der Blutdrucktherapie

 
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